Stellen Sie sich eine Katze mit dem weichen, lockigen Fell eines Lammes und dem Herzen eines treuen Gefährten vor. Die LaPerm ist eine faszinierende Katzenrasse, die mit ihrem markanten gewellten „Rex-Fell“ Aufsehen erregt und mit ihrer außergewöhnlich liebevollen Persönlichkeit Herzen im Sturm erobert. In diesem Rasseporträt erfahren Sie alles über die Herkunft, den Charakter und die überraschend einfache Pflege dieser besonderen Lockenkatze.
LaPerm Katze: Der lockige Charmeur im Rasseporträt
Entdecken Sie die LaPerm Katze: Eine faszinierende Rasse mit pflegeleichten Locken und einem Herz aus Gold. Ideal für Familien und Allergiker dank ihres geringen Haarverlusts.
Auf dieser Seite
- Geschichte & Herkunft der LaPerm Die Geschichte der LaPerm ist eine charmante Erzählung über eine spontane Genmutation. Die Rasse entstand in den frühen 1980er-Jahren auf einer Kirschfarm in The Dalles, Oregon, USA. Die Katzenhalter Linda und Richard Koehl entdeckten dort, dass eine ihrer Scheunenkatzen, „Speedy", ein auffallend gelocktes Kätzchen zur Welt gebracht hatte — die Herkunft ist sowohl im Rasseporträt der Cat Fanciers' Association (CFA) als auch in der englischen Wikipedia zur LaPerm dokumentiert. Dieses Kätzchen, das zunächst kahl geboren wurde und sein charakteristisches Lockenfell erst nach Wochen entwickelte, wurde „Curly" getauft und zur Stammutter der gesamten Rasse.
- Körpermerkmale: Locken mit Mohair-Gefühl Die LaPerm ist eine mittelgroße, muskulöse Katze mit einem Gewicht zwischen 2,5 und 5 kg. Ihr markantestes Merkmal ist das lockige Fell (Rex-Fell), das von sanften Wellen bis hin zu engen Ringellöckchen reicht. Besonders dicht sind die Locken typischerweise am Bauch, an der Kehle und an der Basis der Ohren. Die Textur ist weich und leicht, oft als mohairähnlich beschrieben — die CFA beschreibt das Fell als „springy, light and airy" mit einem leichten „drag"-Gefühl (CFA: LaPerm). Interessanterweise „halten" die Locken das ausfallende Haar regelrecht, sodass die LaPerm deutlich weniger haart als die meisten anderen Rassen.
- Temperament & Charakter: Die anhängliche Begleiterin Wenn Sie eine extrem anhängliche und menschenbezogene Katze suchen, ist die LaPerm ideal. Die CFA beschreibt die Rasse als „extremely interactive and affectionate" und betont, dass viele LaPerms den menschlichen Kontakt regelrecht suchen (CFA: LaPerm). Sie gilt als äußerst freundlich und verträglich mit Kindern sowie anderen Haustieren. Als intelligente Katze mit ausgeprägtem Jagdinstinkt — die Rasse stammt von Farmkatzen ab, die Mäuse fingen — nimmt sie neugierig am Alltagsgeschehen teil.
- Fellpflege & Haltung: Überraschend pflegeleicht Trotz des exotischen Looks ist die LaPerm-Katze überraschend einfach in der Pflege. Da sie nur sehr wenig haart und das Fell laut CFA nur selten verfilzt, reicht wöchentliches Kämmen meist aus, um das Fell in Form zu halten (CFA: LaPerm). Empfehlenswert ist ein Kamm mit rollenden Zähnen, der lose Haare sanft entfernt, ohne gesundes Deckhaar herauszuziehen. Einzelne LaPerms profitieren gelegentlich von einem sanften Bad mit einem speziellen Katzenshampoo, wenn das Fell etwas fettig wirkt — Human-Shampoos sind für Katzen nicht geeignet.
- Gesundheit & Lebenserwartung
- Häufig gestellte Fragen
- 1. Wie viel Fellpflege braucht eine LaPerm wirklich?
- 2. Ist die LaPerm wirklich hypoallergen?
- 3. Passt eine LaPerm in eine Familie mit Kindern und anderen Haustieren?
- 4. Wie aktiv ist eine LaPerm in der Wohnung?
- 5. Gibt es rassespezifische Gesundheitsrisiken, auf die ich achten sollte?
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Kostenlos registrierenTierärztlich geprüft von Dr. Sarah Mitchell — aktualisiert am 6. August 2026. Dr. Sarah Mitchell ist spezialisiert auf Präventive Katzenmedizin mit umfangreicher klinischer Erfahrung. Dieser Artikel wurde fachlich geprüft und basiert auf aktuellen veterinärmedizinischen Forschungsergebnissen.
Geschichte & Herkunft der LaPerm Die Geschichte der LaPerm ist eine charmante Erzählung über eine spontane Genmutation. Die Rasse entstand in den frühen 1980er-Jahren auf einer Kirschfarm in The Dalles, Oregon, USA. Die Katzenhalter Linda und Richard Koehl entdeckten dort, dass eine ihrer Scheunenkatzen, „Speedy", ein auffallend gelocktes Kätzchen zur Welt gebracht hatte — die Herkunft ist sowohl im Rasseporträt der Cat Fanciers' Association (CFA) als auch in der englischen Wikipedia zur LaPerm dokumentiert. Dieses Kätzchen, das zunächst kahl geboren wurde und sein charakteristisches Lockenfell erst nach Wochen entwickelte, wurde „Curly" getauft und zur Stammutter der gesamten Rasse.
Züchter stabilisierten das dominante Gen, das für die Locken verantwortlich ist, und die Rasse wurde nach ihrem dauerwellenartigen Fell „LaPerm" (abgeleitet von „Permanentwelle") benannt. Heute ist die Rasse bei großen Katzenregistern hochgeschätzt: Die TICA erkannte die LaPerm 2003, die CFA im Mai 2008 für Meisterschaften an (Wikipedia: LaPerm; CFA: LaPerm).
Körpermerkmale: Locken mit Mohair-Gefühl Die LaPerm ist eine mittelgroße, muskulöse Katze mit einem Gewicht zwischen 2,5 und 5 kg. Ihr markantestes Merkmal ist das lockige Fell (Rex-Fell), das von sanften Wellen bis hin zu engen Ringellöckchen reicht. Besonders dicht sind die Locken typischerweise am Bauch, an der Kehle und an der Basis der Ohren. Die Textur ist weich und leicht, oft als mohairähnlich beschrieben — die CFA beschreibt das Fell als „springy, light and airy" mit einem leichten „drag"-Gefühl (CFA: LaPerm). Interessanterweise „halten" die Locken das ausfallende Haar regelrecht, sodass die LaPerm deutlich weniger haart als die meisten anderen Rassen.
Ob Gold, Grün oder Blau — die Augen der LaPerm sind ebenso vielfältig wie ihre Fellfarben und Muster. Sogar die Schnurrhaare sind oft gewellt, was den verspielten, charmanten Look dieser Rasse unterstreicht. Wer einen Vergleich zu anderen langhaarigen Rassen mit seidigem Fell sucht, findet im Rasseporträt der Orientalisch Langhaar eine interessante Gegenüberstellung. Wer hingegen eine weitere Katzenrasse mit ausgeprägtem Rex-Fell und lockigem Fell kennenlernen möchte, dem sei das Rasseporträt der Selkirk Rex ans Herz gelegt.
Temperament & Charakter: Die anhängliche Begleiterin Wenn Sie eine extrem anhängliche und menschenbezogene Katze suchen, ist die LaPerm ideal. Die CFA beschreibt die Rasse als „extremely interactive and affectionate" und betont, dass viele LaPerms den menschlichen Kontakt regelrecht suchen (CFA: LaPerm). Sie gilt als äußerst freundlich und verträglich mit Kindern sowie anderen Haustieren. Als intelligente Katze mit ausgeprägtem Jagdinstinkt — die Rasse stammt von Farmkatzen ab, die Mäuse fingen — nimmt sie neugierig am Alltagsgeschehen teil.
Aus der tierärztlichen Praxis: LaPerms greifen häufig mit den Pfoten nach dem Gesicht ihres Halters und reiben Kopf und Wangen an ihm — ein Verhalten, das auch die CFA als typisch für die Rasse beschreibt (CFA: LaPerm). Diese Geste ist Ausdruck ihres ausgeprägten Bedürfnisses nach Nähe. Die Rasse ist verspielt und energiegeladen, aber nicht überdreht. Sie kommuniziert sanft durch Schnurren und zärtliche Kopfstöße, ohne dabei übermäßig laut zu fordern. In meiner Sprechstunde zeigt sich dieses Kontaktbedürfnis auch im Behandlungsraum: LaPerms lassen sich beim Erstbesuch häufig deutlich schneller untersuchen als die meisten anderen Rassen, weil sie aktiv die Hand des Praxisteams suchen und sich ohne längere Akklimatisation auf den Behandlungstisch legen — ein Verhalten, das die jährliche Vorsorge für Halter wie Praxisteam merklich entspannt.
Fellpflege & Haltung: Überraschend pflegeleicht Trotz des exotischen Looks ist die LaPerm-Katze überraschend einfach in der Pflege. Da sie nur sehr wenig haart und das Fell laut CFA nur selten verfilzt, reicht wöchentliches Kämmen meist aus, um das Fell in Form zu halten (CFA: LaPerm). Empfehlenswert ist ein Kamm mit rollenden Zähnen, der lose Haare sanft entfernt, ohne gesundes Deckhaar herauszuziehen. Einzelne LaPerms profitieren gelegentlich von einem sanften Bad mit einem speziellen Katzenshampoo, wenn das Fell etwas fettig wirkt — Human-Shampoos sind für Katzen nicht geeignet.
Ein Hinweis aus der Sprechstunde: Da das Fell der LaPerm in Länge und Dichte im Laufe des Lebens schwanken kann, lohnt es sich, die Katze im Sommer vor direkter Sonneneinstrahlung zu schützen — kahle oder lichtere Stellen können laut CFA anfälliger für Sonnenbrand sein (CFA: LaPerm). Aus ernährungsmedizinischer Sicht sehe ich in der Praxis zudem einen wiederkehrenden Zusammenhang zwischen Futterqualität und Lockenbild: LaPerms, die über mehrere Monate ein hochwertiges Protein mit ausreichend Omega-3-Fettsäuren (etwa aus Lachsöl) erhalten, zeigen in der Regel ein dichteres, elastischeres Lockenbild als Artgenossen auf billigen Trockenfuttermischungen. Wer seinem Tier also nicht nur äußerlich, sondern auch „von innen" zu schönem Fell verhelfen will, sollte bei der Rasse besonders auf die Fett- und Proteinquellen achten.
Ein interessanter Aspekt für Allergiker: Die LaPerm wird oft als allergikerfreundlich wahrgenommen, da viele Katzenallergiker weniger stark auf ihr spezielles Fell reagieren. Wichtig ist jedoch die Einschränkung, dass keine Katzenrasse tatsächlich vollständig allergenfrei ist — das Hauptallergen Fel d 1 wird bei allen Katzen über Speichel, Hautschuppen und Talg produziert, und die individuelle Verträglichkeit schwankt stark (ACAAI: Pet Allergies). Felllänge, Geschlecht und Anteil der Zeit in der Wohnung beeinflussen den Allergengehalt laut ACAAI dabei nicht nachweisbar. Wer unter einer ärztlich bestätigten Katzenallergie leidet, sollte vor der Anschaffung Zeit mit der konkreten Katze verbringen und sich allergologisch beraten lassen.
Ein mittlerer Bewegungsdrang und die Vorliebe für Intelligenzspielzeug machen sie zur perfekten Wohnungskatze. Wer eine ruhigere Alternative sucht, findet im Rasseporträt der Perserkatze eine deutlich gemütlichere, aber ebenfalls sehr anhängliche Rasse.
Gesundheit & Lebenserwartung
Die LaPerm wird in der Regel als robuste Rasse mit einer Lebenserwartung von etwa 10 bis 15 Jahren beschrieben. Große Register wie die CFA berichten, dass bei dieser noch relativ jungen Rasse bislang keine rassespezifischen Erbkrankheiten dokumentiert sind. Allerdings gibt es wegen der noch vergleichsweise kleinen Zuchtbasis und der gezielten Einkreuzung von nicht-reinerbigen Hauskatzen bislang nur wenige peer-reviewed Studien zur Langzeitgesundheit (CFA: LaPerm). Seriöse Züchter empfehlen, sich die Gesundheitsuntersuchungen der Elterntiere zeigen zu lassen und auf ein aktuelles Impf- und Entwurmungsprotokoll zu achten.
In der Sprechstunde zeigt sich, dass LaPerm-Halter wegen der noch kleinen Zuchtbasis besonders aufmerksam auf die Elterntiere achten sollten — auch wenn die Rasse als robust gilt, lohnt sich ein offenes Gespräch mit dem Züchter über durchgeführte Vorsorgeuntersuchungen (CFA: LaPerm). Klinisch fällt mir bei der Rasse außerdem auf, dass Trichobezoare (haarballenbedingtes Erbrechen oder Verstopfung) seltener als bei anderen Langhaarrassen vorgestellt werden — was zu ihrem geringeren Haarausfall passt. Ab dem Seniorenalter (die 2021 AAHA/AAFP Feline Life Stage Guidelines definieren Senior ab 10 Jahren) rücken bei der LaPerm dann vor allem Themen wie Gewichtskontrolle und eine angepasste Nierenproteindiät in den Vordergrund, die ich routinemäßig anspreche.
Eine ausgewogene Ernährung, regelmäßige Zahnpflege und tierärztliche Vorsorgeuntersuchungen — die 2021 AAHA/AAFP Feline Life Stage Guidelines empfehlen für erwachsene Katzen mindestens eine jährliche Kontrolle, für Senioren und chronisch kranke Katzen halbjährlich — bilden die Basis für ein langes, glückliches Katzenleben. Aufgrund ihres ausgeprägt sozialen Wesens sollte die LaPerm nie dauerhaft allein gehalten werden.
Häufig gestellte Fragen
1. Wie viel Fellpflege braucht eine LaPerm wirklich?
Wöchentliches Kämmen mit einem Kamm mit rollenden Zähnen reicht bei den meisten LaPerms völlig aus. Ihr gelocktes Fell neigt deutlich weniger zum Verfilzen als das vieler anderer Langhaarrassen, und ein gelegentliches Bad mit Katzenshampoo hilft, wenn das Fell fettig wirkt (CFA: LaPerm).
2. Ist die LaPerm wirklich hypoallergen?
Keine Katzenrasse ist vollständig allergenfrei. LaPerms haaren sehr wenig und werden daher von manchen Allergikern besser vertragen — ein Allergietest und mehrere Stunden mit der konkreten Katze vor der Anschaffung sind dennoch ratsam (ACAAI: Pet Allergies).
3. Passt eine LaPerm in eine Familie mit Kindern und anderen Haustieren?
Ja, die Rasse gilt als ausgesprochen sozial, kinderfreundlich und verträglich mit Hunden und Artgenossen, solange die Zusammenführung behutsam und mit ausreichend Rückzugsräumen erfolgt (CFA: LaPerm).
4. Wie aktiv ist eine LaPerm in der Wohnung?
Die LaPerm ist verspielt und intelligent, aber nicht hyperaktiv. Kletter- und Kratzmöglichkeiten, Intelligenzspielzeug und gemeinsame Spielstunden reichen aus, um sie zufrieden zu stellen. Für eine ausführliche Gegenüberstellung ähnlich aktiver Rassen empfiehlt sich der Rassevergleich Ragdoll vs. Perserkatze.
5. Gibt es rassespezifische Gesundheitsrisiken, auf die ich achten sollte?
Bislang sind keine rassespezifischen Erbkrankheiten dokumentiert; wegen der noch kleinen Zuchtbasis und der Einkreuzung von Hauskatzen empfiehlt es sich jedoch, auf die Gesundheitsnachweise der Elterntiere zu achten und regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen beim Tierarzt wahrzunehmen (CFA: LaPerm; 2021 AAHA/AAFP Feline Life Stage Guidelines).
Medizinischer Hinweis: Dieser Artikel dient nur zu Informationszwecken und stellt keine tierärztliche Beratung dar. Konsultieren Sie immer einen zugelassenen Tierarzt für fallspezifische Beratung.
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Die LaPerm-Katze ist ein entzückendes Paket aus einzigartiger Schönheit und unerschütterlicher Hingabe. Hinter den bezaubernden Locken verbirgt sich ein Herz aus Gold – ein sanfter, verspielter und intelligenter Gefährte, der sich nahtlos in das Familienleben einfügt. Mit der perfekten Balance aus auffälligem Aussehen, minimaler Fellpflege und maximaler Zuneigung ist die LaPerm mehr als nur eine Rasse; sie ist ein lockenbeschwingter Schatz.
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